Pressemitteilung: Strittiger Ausbau des "Pappelwegs" im Stadtteil Nieder-Roden: Sachargumente gehen vor Betroffenheit! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. November 2014 um 21:46 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau weist die jüngsten Äußerungen des Vereines "Mein Nieder-Roden" zurück, wonach der Stadtteil Nieder-Roden einer systematischen Benachteiligung unterliege. Ganz im Gegenteil: Der Stadtteil sei genauso wichtig wie die anderen vier auch. Die Grüne Jugend begrüßt zwar, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Nieder-Roden für eine nachhaltige Aufwertung ihres Stadtteils engagieren - erste Erfolge seien ja zu sehen - und sich an aktuellen Diskussionen beteiligen. "Bedauerlich ist aber, dass viele Entscheidungen, die im Rathaus mit einem Bezug zum Stadtteil Nieder-Roden getroffen werden, vom Verein regelmäßig pauschal als Abwertung des gesamten Stadtteils gewertet werden, nur weil sie den Vereinsmitgliedern selbst nicht gefallen" betont der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Der Verein könne nur für seine eigenen Mitglieder und nicht für den gesamten Stadtteil sprechen, die Stellungnahmen seien daher sehr subjektiv.

Die Grüne Jugend habe sich in der Vergangenheit bereits persönlich mit Vereinsvertretern getroffen und diskutiert, was man bei Bedarf auch gerne wiederhole. Voraussetzung dafür sei aber eine sachliche Auseinandersetzung mit konkreten Argumenten, die man vom Verein bislang kaum vernehmen konnte. So werde beim abgelehnten Ausbau des "Pappelwegs" in Richtung Rollwald so getan, als ob dies eine Entscheidung gewesen sei, die den Stadtteil stark negativ treffe. Dabei sei dies überhaupt nicht der Fall: Wer heute mit dem Rad von Nieder-Roden nach Rollwald (oder umgekehrt) fahren wolle, der könne hierfür bereits mehrere bestehende und gut ausgebaute Wege unweit des "Pappelwegs" nutzen. Einer davon befinde sich nicht einmal 100m südlich des "Pappelwegs" und der sei letztlich eine genauso direkte Verbindung vom Puiseauxplatz nach Rollwald, wie die ursprünglichen Pläne des Magistrats vorgesehen hätten. "Wir können nicht verstehen, warum in Zeiten knapper Kassen ein spürbarer Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger darin liegen soll, Radfahrern einen Umweg von höchstens 120m zu ersparen", so Schwarz. Das nun gesparte Geld in fünf- bis sechsstelliger Höhe könne dem Stadtteil an anderer Stelle deutlich mehr nützen. Zumal der neue Weg für die Nutzer keineswegs sicherer gewesen wäre - darin seien sich alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung (einschließlich Opposition) einig gewesen. Am Ende hätten hier die eindeutig besseren Argumente für eine Ablehnung gesprochen, völlig fernab von Machtfragen. Es sei deshalb zu wünschen, dass auch weiterhin in das Stadtparlament eingebrachte Vorschläge so intensiv diskutiert und unvoreingenommen abgewogen würden, wie es hier die Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG getan habe.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2014 um 22:05 Uhr
 

Kommentare  

 
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