Presse
Gemeinsamer Wahlaufruf der Jugendverbände der Kooperation PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 26. Februar 2016 um 20:10 Uhr

Die Jugendverbände der regierenden Kooperation der Rodgauer Stadtverordnetenversammlung, ‎ bestehend aus SPD, Grünen, Freie Wähler, und FDP, rufen gemeinsam alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 6. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Wahlbeteiligung sinkt, die Politikverdrossenheit, so scheint es, steigt. Doch nur mit einer hohen Wahlbeteiligung ist eine demokratische Teilhabe und Mitbestimmung möglich, nur so kann das tatsächliche Meinungsbild der Bevölkerung durch eine Wahl widergespiegelt werden. Gerade bei der bevorstehenden Kommunalwahl geht es um Themen, die alle Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betreffen. Ob es nun um die Sanierung der Straßen ohne Beitragssatzung, den Ausbau der Schulbetreuung, kostenfreie Kindergartenplätze, Integrationsmaßnahmen oder die Entwicklung neuer Baugebiete geht, die Bürgerinnen und Bürger sind von den Auswirkungen unmittelbar betroffen und können die Entwicklungen mit ihrer Stimme aktiv mitgestalten. Bundespolitische Themen sollten nicht entscheidend sein am 6.März, schließlich sitzen auch keine Bundespolitiker in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag. Sondern Personen, die sich mit lokalen Themen, Anliegen vor Ort beschäftigen. Nur eine hohe Wahlbeteiligung kann dafür sorgen, dass extreme Kräfte aller Seiten ganz klar in der Minderheit bleiben!

Die Jugendverbände stellen so viele Jungkandidaten wie nie zuvor und sorgen damit für einen guten Mix aller Altersgruppen.

 
PM: Besuch des Grünen Landratskandidaten bei Rodgauer Schäfer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. August 2015 um 09:37 Uhr

Vergangenes Wochenende besuchten Grüne Jugend Kreis Offenbach und Rodgau den Rodgauer Schäfer Markus Metzger. Mit dabei war auch der Grüne Landratskandidat Robert Müller, der sich intensiv über die Arbeit des Schäfers und aktuelle Themen austauschte. Markus Metzger hält eine Vielzahl von Schafen und Ziegen im Rodgauer Umfeld und ist damit einer der letzten Schäfer im weiteren Umkreis. Seine Herden wechseln regelmäßig den Standort und liefern einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege. Kindern und Jugendlichen wird durch regelmäßige pädagogische Angebote die Möglichkeit gegeben, mehr über Tiere und Natur zu lernen. Neben den Herausforderungen für einen Schäfer in einem dichtbesiedelten Gebiet wie dem Kreis Offenbach, bspw. weil Anwohner interessiert bis ablehnend reagieren, wurde auch die allmähliche Rückkehr des Wolfes in Deutschland thematisiert. Robert Müller und die Mitglieder der Grünen Jugend konnten für ihre weitere Arbeit viele wichtige Informationen mitnehmen und wollen auch zukünftig zur Unterstützung beitragen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. August 2015 um 09:44 Uhr
 
PM: Neues Kinder- und Jugendparlament sinnvolle Beteiligung junger Rodgauer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 20. Februar 2015 um 12:55 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau weist einhellig die Anwürfe der JU Rodgau zurück, wonach die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Geschäftsordnung des Kinder- und Jugendparlaments unzureichend wäre. "In einem monatelangen Diskussionsprozess ist eine Geschäftsordnung entstanden, die sich sehr nahe an denen anderer Städte, wie bspw. Offenbach oder Seligenstadt orientiert", erläutert der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Das hieße nicht, dass man es nicht besser machen könne als andere, allerdings sei es sinnvoll, die positiven Erfahrungen anderer Kommunen mit zu berücksichtigen. Die bessere Beteiligung von Rodgauer Kindern und Jugendlichen sei den Grünen eine Herzensangelegenheit gewesen, zumal Teile der Grünen Fraktion im Stadtparlament selbst mal dem früheren Kinder- und Jugendbeirat angehört hätten. Das neue Modell sehe eine Direktwahl durch alle Schülerinnen und Schüler an den drei Rodgauer Mittelstufenschulen vor, die nach den allgemeinen Wahlgrundsätzen erfolgen soll. Auch sehe die neue Geschäftsordnung klar die Möglichkeit vor, dass Vertreter des Jugendparlamentes im Sozialausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung mit beratender Stimme teilnehmen dürften, also ganz klar ein Rederecht hätten. Wenn die Junge Union hier einen Interpretationsspielraum sehen würde, müsse man sich fragen, wer hier tatsächlich Beteiligungsrechte aushebeln wolle.

Es sei richtig, dass nach dem neuen Modell nicht alle in Rodgau wohnenden Kinder und Jugendlichen an der Wahl teilnehmen könnten, sondern eben nur die Rodgauer Schülerinnen und Schüler. Dies seien aber die meisten Rodgauer Kinder und Jugendlichen und es gäbe so die Möglichkeit, dass alle Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Kandidaten persönlich kennenlernen und Anliegen vorbringen könnten. Bei einer allgemeinen Briefwahl wäre dies nicht möglich gewesen, sodass man mit einer sehr niedrigen Wahlbeteiligung hätte rechnen müssen und damit, dass am Ende Personen im Jugendparlament sitzen, die kaum Kontakt zu ihren Wähler(inne)n haben. Es sei auch nicht erstrebenswert, wenn am Ende Jugendparteien Wahlkampf für bestimmte Kandidat(inn)en machen würde, wozu der CDU-Vorschlag die Möglichkeit gegeben hätte. Abgesehen vom Wahlmodus hätte der Vorschlag der Opposition außerdem weniger Rechte für das Jugendparlament vorgesehen, als es jetzt beschlossen worden sei. Die Jugendlichen hätten danach im Stadtparlament letztlich nur dann ein Rederecht gehabt, wenn die Mehrheit eines geheim tagenden Gremiums zugestimmt hätte. "Was daran demokratischer und transparenter sein soll, weiß wohl nur die Junge Union", so Schwarz. Die Kooperation sei angetreten, um hier andere Maßstäbe anzusetzen und habe dies nun auch erfolgreich getan.

Weil es die CDU-Fraktion versäumt habe, sich mit den Argumenten ausreichend auseinanderzusetzen, sei der Vorschlag der Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG auch von allen Stadtverordneten außer denen der CDU angenommen worden, also von zwei Dritteln des Stadtparlaments.

Die Grüne Jugend hoffe nun auf eine baldige Umsetzung des Beschlusses und freue sich auf das neue Kinder- und Jugendparlament.

 
Pressemitteilung: Grüne Jugend weist Kritik des Unternehmensverbands zurück: Kostenlose Kindergartenplätze sind gerecht! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 09:05 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau wehrt sich entschieden gegen die Einschätzung des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft, es sei gerechter, in Rodgau Kindergartengebühren einzuführen, als Steuern zu erhöhen. Die endgültige Entscheidung wie es mit den Kommunalsteuern in Rodgau weitergehe, würde zwar ohnehin erst im Februar in der Stadtverordnetenversammlung getroffen - bisher lägen nur Vorschläge des Magistrats auf dem Tisch. "Für uns ist aber nicht nachvollziehbar, warum man Gebühren für die frühe Bildung von Kindern erheben sollte, also für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", so der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Ständig würden von der Wirtschaft mangelnde Fachkräfte und eine erhebliche demografische Lücke aufgrund der Überalterung  beklagt. Auf der anderen Seite würden mit ständig steigenden Kindergartenbeiträgen allerorten vollkommen gegensätzliche Anreize gesetzt. Es sei letztlich vor allem die Gesellschaft und Wirtschaft, die von mehr und gut ausgebildeten Kindern langfristig profitieren würde. Mit oder ohne Kindergartengebühren seien die auf Familien lastenden Kosten für deren Unterhalt und Ausbildung bereits exorbitant, Kinder seien immer noch das größte Armutsrisiko in Deutschland. Wenn man also mehr und gut gebildete Kinder brauche und wolle, dann sei es nur gerecht, die Kosten stärker auf die Allgemeinheit und Unternehmen zu verteilen und letztere Verantwortung übernehmen zu lassen. Durch die Erhöhungen der Grundsteuer würden ja auch Familien mit Kindern belastet - aber eben nicht mehr als alle anderen. Es sei eben ein Unterschied, ob eine Familie 300 EUR Grundsteuer mehr im Jahr zahlen müsse, oder bis zu 300 EUR pro Monat je Kindergartenplatz. Zumal letztere nicht immer und vollständig von der Steuer absetzbar seien. "Aber selbst wenn man Kindergartengebühren in der vom Unternehmensverband vorgeschlagenen Höhe erheben würde, hätten wir immer noch ein Millionendefizit im Haushalt", ergänzt Anabelle Jäger, ebenso junggrüne Stadtverordnete.

Durch die strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte sei mittelfristig in der gesamten Rhein-Main-Region mit deutlich steigenden Steuersätzen zu rechnen. Darauf wirke die Landesregierung - wegen der überall begrüßten Schuldenbremse - mit Nachdruck hin. Schon heute würden in fünf Kreisgemeinden mehr als 350 Punkte (dem heutigen Rodgauer Satz) bei der Gewerbesteuer erhoben, landesweit liege der Schnitt bei 360 Punkten. Mittelfristig würden beinahe überall Grundsteuersätze von weit als 400 Punkten Realität sein, egal wer die Mehrheit habe. In Rodgau sei durch Haushaltskürzungen ebenso nicht viel zu holen: 2015 seien Ausgaben von rund 1.847 EUR pro Einwohner kalkuliert - landesweit lagen 2013 die kommunalen Pro-Kopf-Ausgaben bei etwa 3.100 EUR. Die Stadt arbeite bereits effizient und wirtschaftlich. Deutliche Ausgabenkürzungen seien nur dann zu erzielen, wenn man das Angebot an Kinderbetreuung massiv einschränken oder bspw. die Bürgerhäuser schließen würde. Dessen sollten sich nach Ansicht der Grünen Jugend alle bewusst sein, wenn sie einen Haushaltsausgleich ohne Mehrbelastung fordern. Das sei schlicht unrealistisch.

Im übrigen seien die Mehrbelastungen durch mögliche Gewerbesteuererhöhungen vertretbar: Sollte der Gewerbesteuersatz von 350 auf 380 Punkte angehoben werden, würde dies bei einem Jahresgewinn von 100.000 EUR eine Mehrbelastung zwischen 800-1000 EUR/Jahr bedeuten, bei 1 Mio. 10.000 EUR/Jahr (also ca. 1 Prozent!). Deswegen den Standort Rodgau in Gefahr zu sehen, könne man nicht nachvollziehen. Zumal die Mehrbelastung bei natürlichen Personen und Personengesellschaften bei einem Satz bis 380 Punkten vollkommen ohne Mehrbelastung sein könne.

"Selbstverständlich benötigen wir mehr Gewerbeansiedlungen in Rodgau und haben ein starkes Interesse daran, die Bürger und Unternehmen nicht übermäßig zu belasten. Es ist aber eben auch unverantwortlich, den nachfolgenden Generationen hohe Schulden zu hinterlassen. Deswegen brauchen wir zeitnah einen Haushaltsausgleich und Schuldenabbau, notfalls auch durch höhere Steuern", so Schwarz abschließend.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 09:06 Uhr
 
Pressemitteilung: Strittiger Ausbau des "Pappelwegs" im Stadtteil Nieder-Roden: Sachargumente gehen vor Betroffenheit! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. November 2014 um 21:46 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau weist die jüngsten Äußerungen des Vereines "Mein Nieder-Roden" zurück, wonach der Stadtteil Nieder-Roden einer systematischen Benachteiligung unterliege. Ganz im Gegenteil: Der Stadtteil sei genauso wichtig wie die anderen vier auch. Die Grüne Jugend begrüßt zwar, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Nieder-Roden für eine nachhaltige Aufwertung ihres Stadtteils engagieren - erste Erfolge seien ja zu sehen - und sich an aktuellen Diskussionen beteiligen. "Bedauerlich ist aber, dass viele Entscheidungen, die im Rathaus mit einem Bezug zum Stadtteil Nieder-Roden getroffen werden, vom Verein regelmäßig pauschal als Abwertung des gesamten Stadtteils gewertet werden, nur weil sie den Vereinsmitgliedern selbst nicht gefallen" betont der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Der Verein könne nur für seine eigenen Mitglieder und nicht für den gesamten Stadtteil sprechen, die Stellungnahmen seien daher sehr subjektiv.

Die Grüne Jugend habe sich in der Vergangenheit bereits persönlich mit Vereinsvertretern getroffen und diskutiert, was man bei Bedarf auch gerne wiederhole. Voraussetzung dafür sei aber eine sachliche Auseinandersetzung mit konkreten Argumenten, die man vom Verein bislang kaum vernehmen konnte. So werde beim abgelehnten Ausbau des "Pappelwegs" in Richtung Rollwald so getan, als ob dies eine Entscheidung gewesen sei, die den Stadtteil stark negativ treffe. Dabei sei dies überhaupt nicht der Fall: Wer heute mit dem Rad von Nieder-Roden nach Rollwald (oder umgekehrt) fahren wolle, der könne hierfür bereits mehrere bestehende und gut ausgebaute Wege unweit des "Pappelwegs" nutzen. Einer davon befinde sich nicht einmal 100m südlich des "Pappelwegs" und der sei letztlich eine genauso direkte Verbindung vom Puiseauxplatz nach Rollwald, wie die ursprünglichen Pläne des Magistrats vorgesehen hätten. "Wir können nicht verstehen, warum in Zeiten knapper Kassen ein spürbarer Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger darin liegen soll, Radfahrern einen Umweg von höchstens 120m zu ersparen", so Schwarz. Das nun gesparte Geld in fünf- bis sechsstelliger Höhe könne dem Stadtteil an anderer Stelle deutlich mehr nützen. Zumal der neue Weg für die Nutzer keineswegs sicherer gewesen wäre - darin seien sich alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung (einschließlich Opposition) einig gewesen. Am Ende hätten hier die eindeutig besseren Argumente für eine Ablehnung gesprochen, völlig fernab von Machtfragen. Es sei deshalb zu wünschen, dass auch weiterhin in das Stadtparlament eingebrachte Vorschläge so intensiv diskutiert und unvoreingenommen abgewogen würden, wie es hier die Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG getan habe.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2014 um 22:05 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 5
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Umfragen

Grüne Hessen


Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w006e552/gjrodgau/modules/mod_feed/helper.php on line 46
Hjemmeside Wildberry Telefoni Internet