Grüne Jugend Rodgau
Neues Kinder- und Jugendparlament wichtiger Erfolg! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 11. Februar 2015 um 22:01 Uhr

Nicht zuletzt auch auf Initiative der Rodgauer (Jung)Grünen im Stadtparlament hat die Kooperation aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern, gemeinsam mit Stimmen der ZmB-Fraktion, am vergangenen Montagabend eine neue Satzung auf den Weg gebracht, die den bisherigen Rodgauer Kinder- und Jugendbeirat durch ein Kinder- und Jugendparlament ersetzt.

Während sich bisher der Beirat durch ernannte Vertreter von Schulen und Vereinen zusammensetzte, sollen zukünftig in den drei Rodgauer Mittelstufenschulen jeweils fünf Schülerinnen und Schüler per Urwahl gewählt und in das Jugendparlament entsendet werden. Das Parlament wird auch nicht mehr von einem Vorsitzenden geleitet, sondern von einem mehrköpfigen Vorstand. Auch hat der Vorstand Rederecht im Sozialausschuss der Stadt und in der Stadtverordnetenversammlung. Neben der verwaltungstechnischen Betreuung soll es zukünftig außerdem eine pädagogische Betreuung geben, die den Kindern und Jugendlichen bei ihrer Arbeit zur Seite steht. Die Grüne Jugend Rodgau wünscht dem neuen Parlament viel Erfolg und hofft auf eine bessere Beteiligung junger Menschen.

Weitere Infos im Artikel der Frankfurter Rundschau

Hier außerdem der nun beschlossene Antrag der Kooperation im Wortlaut.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Februar 2015 um 13:02 Uhr
 
Pressemitteilung: Grüne Jugend weist Kritik des Unternehmensverbands zurück: Kostenlose Kindergartenplätze sind gerecht! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 09:05 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau wehrt sich entschieden gegen die Einschätzung des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft, es sei gerechter, in Rodgau Kindergartengebühren einzuführen, als Steuern zu erhöhen. Die endgültige Entscheidung wie es mit den Kommunalsteuern in Rodgau weitergehe, würde zwar ohnehin erst im Februar in der Stadtverordnetenversammlung getroffen - bisher lägen nur Vorschläge des Magistrats auf dem Tisch. "Für uns ist aber nicht nachvollziehbar, warum man Gebühren für die frühe Bildung von Kindern erheben sollte, also für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", so der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Ständig würden von der Wirtschaft mangelnde Fachkräfte und eine erhebliche demografische Lücke aufgrund der Überalterung  beklagt. Auf der anderen Seite würden mit ständig steigenden Kindergartenbeiträgen allerorten vollkommen gegensätzliche Anreize gesetzt. Es sei letztlich vor allem die Gesellschaft und Wirtschaft, die von mehr und gut ausgebildeten Kindern langfristig profitieren würde. Mit oder ohne Kindergartengebühren seien die auf Familien lastenden Kosten für deren Unterhalt und Ausbildung bereits exorbitant, Kinder seien immer noch das größte Armutsrisiko in Deutschland. Wenn man also mehr und gut gebildete Kinder brauche und wolle, dann sei es nur gerecht, die Kosten stärker auf die Allgemeinheit und Unternehmen zu verteilen und letztere Verantwortung übernehmen zu lassen. Durch die Erhöhungen der Grundsteuer würden ja auch Familien mit Kindern belastet - aber eben nicht mehr als alle anderen. Es sei eben ein Unterschied, ob eine Familie 300 EUR Grundsteuer mehr im Jahr zahlen müsse, oder bis zu 300 EUR pro Monat je Kindergartenplatz. Zumal letztere nicht immer und vollständig von der Steuer absetzbar seien. "Aber selbst wenn man Kindergartengebühren in der vom Unternehmensverband vorgeschlagenen Höhe erheben würde, hätten wir immer noch ein Millionendefizit im Haushalt", ergänzt Anabelle Jäger, ebenso junggrüne Stadtverordnete.

Durch die strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte sei mittelfristig in der gesamten Rhein-Main-Region mit deutlich steigenden Steuersätzen zu rechnen. Darauf wirke die Landesregierung - wegen der überall begrüßten Schuldenbremse - mit Nachdruck hin. Schon heute würden in fünf Kreisgemeinden mehr als 350 Punkte (dem heutigen Rodgauer Satz) bei der Gewerbesteuer erhoben, landesweit liege der Schnitt bei 360 Punkten. Mittelfristig würden beinahe überall Grundsteuersätze von weit als 400 Punkten Realität sein, egal wer die Mehrheit habe. In Rodgau sei durch Haushaltskürzungen ebenso nicht viel zu holen: 2015 seien Ausgaben von rund 1.847 EUR pro Einwohner kalkuliert - landesweit lagen 2013 die kommunalen Pro-Kopf-Ausgaben bei etwa 3.100 EUR. Die Stadt arbeite bereits effizient und wirtschaftlich. Deutliche Ausgabenkürzungen seien nur dann zu erzielen, wenn man das Angebot an Kinderbetreuung massiv einschränken oder bspw. die Bürgerhäuser schließen würde. Dessen sollten sich nach Ansicht der Grünen Jugend alle bewusst sein, wenn sie einen Haushaltsausgleich ohne Mehrbelastung fordern. Das sei schlicht unrealistisch.

Im übrigen seien die Mehrbelastungen durch mögliche Gewerbesteuererhöhungen vertretbar: Sollte der Gewerbesteuersatz von 350 auf 380 Punkte angehoben werden, würde dies bei einem Jahresgewinn von 100.000 EUR eine Mehrbelastung zwischen 800-1000 EUR/Jahr bedeuten, bei 1 Mio. 10.000 EUR/Jahr (also ca. 1 Prozent!). Deswegen den Standort Rodgau in Gefahr zu sehen, könne man nicht nachvollziehen. Zumal die Mehrbelastung bei natürlichen Personen und Personengesellschaften bei einem Satz bis 380 Punkten vollkommen ohne Mehrbelastung sein könne.

"Selbstverständlich benötigen wir mehr Gewerbeansiedlungen in Rodgau und haben ein starkes Interesse daran, die Bürger und Unternehmen nicht übermäßig zu belasten. Es ist aber eben auch unverantwortlich, den nachfolgenden Generationen hohe Schulden zu hinterlassen. Deswegen brauchen wir zeitnah einen Haushaltsausgleich und Schuldenabbau, notfalls auch durch höhere Steuern", so Schwarz abschließend.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 09:06 Uhr
 
Pressemitteilung: Strittiger Ausbau des "Pappelwegs" im Stadtteil Nieder-Roden: Sachargumente gehen vor Betroffenheit! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. November 2014 um 21:46 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau weist die jüngsten Äußerungen des Vereines "Mein Nieder-Roden" zurück, wonach der Stadtteil Nieder-Roden einer systematischen Benachteiligung unterliege. Ganz im Gegenteil: Der Stadtteil sei genauso wichtig wie die anderen vier auch. Die Grüne Jugend begrüßt zwar, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Nieder-Roden für eine nachhaltige Aufwertung ihres Stadtteils engagieren - erste Erfolge seien ja zu sehen - und sich an aktuellen Diskussionen beteiligen. "Bedauerlich ist aber, dass viele Entscheidungen, die im Rathaus mit einem Bezug zum Stadtteil Nieder-Roden getroffen werden, vom Verein regelmäßig pauschal als Abwertung des gesamten Stadtteils gewertet werden, nur weil sie den Vereinsmitgliedern selbst nicht gefallen" betont der junggrüne Stadtverordnete Benjamin Schwarz. Der Verein könne nur für seine eigenen Mitglieder und nicht für den gesamten Stadtteil sprechen, die Stellungnahmen seien daher sehr subjektiv.

Die Grüne Jugend habe sich in der Vergangenheit bereits persönlich mit Vereinsvertretern getroffen und diskutiert, was man bei Bedarf auch gerne wiederhole. Voraussetzung dafür sei aber eine sachliche Auseinandersetzung mit konkreten Argumenten, die man vom Verein bislang kaum vernehmen konnte. So werde beim abgelehnten Ausbau des "Pappelwegs" in Richtung Rollwald so getan, als ob dies eine Entscheidung gewesen sei, die den Stadtteil stark negativ treffe. Dabei sei dies überhaupt nicht der Fall: Wer heute mit dem Rad von Nieder-Roden nach Rollwald (oder umgekehrt) fahren wolle, der könne hierfür bereits mehrere bestehende und gut ausgebaute Wege unweit des "Pappelwegs" nutzen. Einer davon befinde sich nicht einmal 100m südlich des "Pappelwegs" und der sei letztlich eine genauso direkte Verbindung vom Puiseauxplatz nach Rollwald, wie die ursprünglichen Pläne des Magistrats vorgesehen hätten. "Wir können nicht verstehen, warum in Zeiten knapper Kassen ein spürbarer Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger darin liegen soll, Radfahrern einen Umweg von höchstens 120m zu ersparen", so Schwarz. Das nun gesparte Geld in fünf- bis sechsstelliger Höhe könne dem Stadtteil an anderer Stelle deutlich mehr nützen. Zumal der neue Weg für die Nutzer keineswegs sicherer gewesen wäre - darin seien sich alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung (einschließlich Opposition) einig gewesen. Am Ende hätten hier die eindeutig besseren Argumente für eine Ablehnung gesprochen, völlig fernab von Machtfragen. Es sei deshalb zu wünschen, dass auch weiterhin in das Stadtparlament eingebrachte Vorschläge so intensiv diskutiert und unvoreingenommen abgewogen würden, wie es hier die Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG getan habe.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2014 um 22:05 Uhr
 
PM: Aktionsstand der Grünen Jugend in Rodgau Nieder-Roden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. September 2013 um 22:40 Uhr

Ein Sonnenschirm, Luftballons und gelangweilte Parteifunktionäre? Nicht mit uns! Die GRÜNE JUGEND ist bundesweit auf Wahlkampftour und macht Station an über 250 Orten zwischen Alpen und Ostsee. Am kommenden Freitag, 20. September 2013, von 09:30 bis 12:30 Uhr hält einer von acht Bussen der GRÜNEN JUGEND auch auf dem Puiseauxplatz in Rodgau Nieder-Roden.

Die Junggrünen zwischen 16 und 27 Jahren, die die Wahlkampftour durchführen, nutzen ihre Schul- oder Semesterferien aus Überzeugung für den GRÜNEN Wahlkampf! Sie streiten für eine bessere Welt und für ihre Zukunft. Im Mittelpunkt der Aktion auf dem Puiseauxplatz sollen die GRÜNEN Forderungen nach einer gerechteren Finanzierung der gesellschaftlichen Aufgaben stehen. Die GRÜNE JUGEND möchte es genauer wissen und kommt mit ihrer UmFAIRteilen-Aktion mit den Leuten ins Gespräch: Wofür sollen wir als Gemeinschaft Geld ausgeben? Und wie sollen wir das finanzieren? Alle Passantinnen und Passanten sind herzlich eingeladen selbst einmal Staat zu sein und zu zeigen, wo ihre Prioritäten in der öffentlichen Finanzierung liegen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese Aktionen in Bildern festzuhalten.

 
Grüne Jugend unterstützt Rodgauer Kinderfest PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. September 2013 um 22:33 Uhr

Mit viel Begeisterung und Elan unterstützte die Grüne Jugend Rodgau das Kinderfest der Stadt Rodgau am zurückliegenden Sonntag (15.9.) auf der Waldfreizeitanlage in Rodgau-Jügesheim. Die Kids hatten bei der GJR die Möglichkeit, sich schminken zu lassen, und Nägel in Holzbalken zu schlagen. Außerdem hatte unser "Eisbär" seinen Auftritt, der viele Kinder und Erwachsene zum lachen brachte. Wir freuen uns schon jetzt aufs Kinderfest 2014!

 
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