Grüne Jugend Rodgau
Offener Brief an Patricia Lips (CDU) MdB PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Fabian Richter   
Dienstag, den 08. Juni 2010 um 15:09 Uhr

Sehr geehrte Frau Lips,

Wir wenden uns an Sie, als direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 187, mit der Bitte um Kenntnisnahme und, im Bereich des Machbaren, mit der Bitte um Umsetzung.

 

Das Sparpaket der CDU/CSU und FDP Bundesregierung stellt den größten sozialen Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik dar. Im folgenden wollen wir ihnen unsere Bedenken schildern und hoffen auf eine Antwort ihrerseits.

 

Das Sparpaket der Bundesregierung belastet zu einem Höchstmaß die Ärmsten und die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit Zukunft sind hierbei Kinder und Jugendliche, mit Ärmsten sind Bürgerinnen und Bürger gemeint die sich in einer prekären wirtschaftlichen Lage befinden. Durch die „arbeitsmarktpolitische Maßnahmen“, allen voran die Bevormundung von HartzIV Empfängerinnen und Empfängern bei Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, wird eine Entmündigung einer ganzen Bevölkerungsgruppe hingenommen. Den Angestellten der Bundesagenturen für Arbeit dermaßen schwerwiegende Entscheidungen abzuverlangen, ob ein Mensch es „Wert“ ist weitere Fort- oder Weiterbildung zu erfahren, ist im Vorfeld zum scheitern Verurteilt. Die Angestellten müssten objektiv Entscheiden können ob jemanden weiterhin kostenlose Bildung zur Verfügung gestellt werden soll oder ob es jemanden verwehrt werden sollte. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eigentlich immer ein subjektives empfinden in die Beurteilung eines Menschen mit einfließt, dieses hat bei Empfängerinnen und Empfängern des Arbeitslosengeldes II  leider meistens eine negative Konnotation.

 

Das verwehren des Elterngeldes für HartzIV Empfängerinnen und Empfängern bedeutet eine weitere Zuspitzung der gesellschaftlichen Spaltung. Vor einem Jahr wurde das Elterngeld durch die Schwarz-Rote Bundesregierung erst erhöht um somit Eltern Anreize zu schaffen auf einen Krippenplatz zu verzichten und stattdessen selbst zu Hause zu bleiben. Durch die Erhöhung dieser Gelder vor einem Jahr sollte auch „das Kinderbekommen“ wirtschaftlich besser gestellt werden. Durch die Abschaffung dieser Gelder unterbindet die Bundesregierung „das Kinderbekommen“ bei Empfängerinnen und Empfängern des Arbeitslosengeldes II. Alles nach dem Motto, arme Kinder, nein Danke ; reiche Kinder, ja Bitte! Dies ist im höchsten Maße unsozial!

 

Das Wegfallen der Heizkostenzuschläge ist erneut ein Haushaltsposten der bei den ärmsten der Gesellschaft eingespart wird. Hierbei möchten Wir ihr Augenmerk vor allem auf Studierende verweisen. Viele Studierende beziehen, vor allem solche aus wirtschaftlich schlechter gestellten Haushalten, Wohnungsgelder. Diese müssten im Zuge der Sparmaßnahmen auf essentielle Gelder verzichten. Gerade in Zeiten von steigenden Energiekosten, verursacht durch Knappheit, Überbevölkerung, Kriege und Unglücke wie jüngst im Golf von Mexiko, sind wirtschaftlich schlechter gestellte auf einen Zuschuss bei den Heiz- und Energiekosten angewiesen.

 

Die Wirtschaft wird von der Bundesregierung hingegen verschont. Diejenigen die für diese und andere Krisen verantwortlich sind müssen ihren Anteil nicht Leisten. Das Versprechen sich für die Finanzmarkttransaktionssteuer auf europäischer Ebene einzusetzen wird wohl nur ein halbherziger Versuch bleiben. Fakt ist, eine solche Steuer könnte man auch national einführen, man könnte eine Vorreiterrolle in Europa übernehmen ohne dabei Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen zu haben. Deutschland ist als eine der wirtschaftsstärksten Länder der Welt zu wertvoll um auf den Transaktionsmarkt innerhalb und aus Deutschland zu verzichten. Des Weiteren zeigen wir uns schockiert über die Brennelementesteuer, diese impliziert bereits, dass der Atomkonsens nicht eingehalten wird und eine Laufzeitverlängerung so gut wie abgeschlossen ist.

 

Frau Lips, sie sind direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises 187 wozu auch die Stadt Rodgau gehört. Sie haben ein Mandat der Bürgerinnen und Bürger dieses Wahlkreises erhalten. Nun wollen wir sie Bitten, sorgen sie dafür, dass die sozialen Ungleichheiten im Sparpaket verschwinden, sorgen sie dafür, dass die Verantwortlichen für die Krise zur Kasse gebeten werden, sorgen sie dafür, dass die Bildungsrepublik Deutschland auch eine solche bleibt, sorgen sie dafür, dass kommende Generationen in ihrem Wahlkreis ohne Angst vor Biblis leben und aufwachsen können, sorgen sie dafür, dass der Atomkonsens bestand hat!

 

Es haben sich bereits mehrere CDU-Abgeordnete gegen dieses Sparpaket ausgesprochen, wir Bitten sie dies auch zu machen.

 

 

Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen!

Gerne würden wir sie auch zu einer Diskussionsrunde einladen, sofern sie Interesse bekunden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für den Vorstand und die Mitglieder

 

 

Fabian Richter

(Vorstandssprecher)

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Juni 2010 um 15:18 Uhr
 
Grüne Jugend Rodgau gibt Energiespartipps PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Fabian Richter   
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 09:26 Uhr

Die Grüne Jugend Rodgau stellt sich vor und gibt dabei noch nützliche Tipps zum Energiesparen, dazu sind alle Interessenten/innen und Sparfüchse eingeladen. Hierfür ist für diesen Samstag, den 29.05.2010 auf dem  Puiseauxplatz in Nieder-Roden der erste öffentliche Auftritt geplant. „Zwischen 15:00-19:00Uhr werden wir uns vorstellen und auch nützliche Tipps zum Energiesparen und somit Geldsparen an alle Interessierten weitergeben“, so Fabian Richter (Vorstandssprecher). „Wir wollen den Infostand auch dazu nutzen uns den Bürgern/innen und Interessenten/innen vorzustellen und ihnen unsere Ideen und Konzepte zu präsentieren“, so Anabelle Jäger (Vorstandssprecherin) weiter.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 16:22 Uhr
 
PM: Grüne Jugend Rodgau erfolgreich gegründet! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 12. März 2010 um 23:28 Uhr

Seit dem 10.03.2010 gibt es die Grüne Jugend nun auch in Rodgau mit einem eigenen Stadtverband. Von der Idee bis zur Gründung der Grünen Jugend Rodgau (GJR) verging nicht einmal ein halbes Jahr. Mit im Durchschnitt acht Interessenten pro Treffen war schnell klar, dass ein junggrünes Politikangebot in der größten Stadt im Landkreis fehlte.

Nach dem einstimmigen Beschluss der Satzung fanden die Wahlen des ersten und neuen Vorstands statt. Anabelle Jäger und Fabian Richter wurden zu Sprecher(innen) gewählt und leiten damit die Arbeit des neuen Stadtverbands. Darin unterstützt werden sie durch die Beisitzer Luigi Casciaro, Daniel Weiner und Fabian Schwarz sowie dem Schatzmeister Michael Warmuth.

Neben der Jungen Union und den Jusos bildet die GJR mit 15 Mitgliedern so die dritte jungpolitische Kraft. „Wir wollen hauptsächlich politische Jugendarbeit leisten und die Kinder und Jugendlichen zum aktiven Denken und Mitgestalten einladen.“, so Fabian Richter, Vorstandssprecher. Ergänzt von seiner Co-Sprecherin Anabelle Jäger: „Die ersten Aktionen sollen so schnell wie möglich realisiert werden, insbesondere auch eigene Unternehmungen. Eine Abstimmung darüber läuft gerade auf unserer Website.“.

Ideen gibt es reichlich: eigene Konzerte, politische Diskussionsrunden, sportliche Aktivitäten oder auch die Beteiligung an der landesweiten Aktion zur Umzingelung des Biblis-Reaktors am 24. April 2010. Bei den politischen Diskussionsrunden soll zum Mitreden und natürlich zum selber Denken angeregt werden. Die jungen Teilnehmer können dabei die Gelegenheit nutzen, sich über politische Themen zu informieren, um sich anschließend eine eigene fundierte Meinung dazu zu bilden. Außerdem stellt sich die GJR nicht gegen die Kooperation mit anderen Jugendorganisationen, um eben möglichst viele Kinder und Jugendliche anzusprechen.

Jana Brügel (Dreieich) und Benjamin Schwarz (Rodgau) als Sprecher(innen) der Grünen Jugend Kreis Offenbach gratulierten dem neuen Stadtverband ebenso herzlich zur Gründung wie die beiden Rodgauer Stadtverordneten Karin Wagner und Werner Kremeier.

Kontakt und Informationen über Treffen, Aktionen und sonstige Veranstaltungen können stets über die Website www.gruenejugendrodgau.de abgerufen werden. Die Mitgliederversammlung trifft sich vorerst immer am zweiten Dienstag im Monat zu öffentlichen Sitzungen/Veranstaltungen. Der nächste Termin ist somit der 13. April 2010 um 19:00 Uhr; Ort wie bisher auch ist das Restaurant Kaminstube (Forsthausstraße 9, Rodgau-Dudenhofen).

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. März 2010 um 23:33 Uhr
 
Neugründung

Grüne Jugend Rodgau hat sich erfolgreich gegründet!

Insgesamt 15 Mitglieder hat der neue Ortsverband, der sich einiges vornimmt. Im Vordergrund stehen zunächst gemeinsame Aktivitäten. Langfristig möchte die Grüne Jugend Rodgau ein eigenständiges Profil entwickeln und junge Rodgauer stärker für ihre politischen Ideen begeistern. Auf unserer Website findet ihr alle Infos aus unserer aktuellen Arbeit.

Welches Projekt sollen wir zuerst umsetzen? Stimmt mit ab in unserer Umfrage (rechts).

Interesse mitzumachen?! Mail uns doch einfach über das Kontaktformular.

 
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